Wenn der Winter vor der Tür steht, werden die ersten Ausflüge in die Berge und die Kälte des Alltags zu einer Herausforderung. Um der Kälte unter den besten Bedingungen zu begegnen, reicht es nicht aus, eine gute Jacke und eine warme Hose zu haben: die Winterwärmeaccessoires machen den Unterschied. Welches Material? Welches Zubehör? Wie wählt man richtig? Wir helfen Ihnen, die Handschuhe, Mützen und Thermounterwäsche auszuwählen, die Sie die gesamte Saison über warm halten. 

Warum eine gute Winterausrüstung wichtig ist 

Kälte, Wind und Feuchtigkeit setzen den Körper stark zu. Eine schlechte Temperaturkontrolle kann schnell einen schönen Ausflug in einen Albtraum verwandeln. Und niemand mag es, kalt zu haben oder durch Schweiß durchnässt zu werden. Die am stärksten exponierten Bereiche oder die Extremitäten (Kopf, Hände, Füße) sind auch die, durch die die Wärme am schnellsten entweicht. Deshalb ist es wichtig, auf technische und an Ihre Aktivität angepasste Zubehörteile zu setzen: sie gewährleisten sowohl Komfort, Leistung als auch Sicherheit. 

Handschuhe: die erste Barriere gegen die Kälte

Unsere Hände sind unter den ersten Körperbereichen, die unter Kälte leiden. Wenig durchblutet und sehr exponiert, verlieren sie schnell ihre Wärme, sobald die Temperatur sinkt. Und kalte oder taube Hände sind nicht nur unangenehm: sie können gefährlich werden. In den Bergen kann der Verlust der Geschicklichkeit die Sicherheit gefährden, Frostbeulen oder andere Probleme verursachen, die niemand haben möchte. 

Die verschiedenen Arten von technischen Handschuhen 

Entwickelt, um extremen Kälte- und Schneebedingungen standzuhalten, kombinieren sie oft eine hohe Wasserdichtigkeit, eine gute Isolierung gegen Schnee, sind aber weniger atmungsaktiv. Sie sind oft mit technischen Membranen ausgestattet (wie Gore-Tex, DryZone oder BD.dry), die das Eindringen von Wasser verhindern. 
Ideal für: Skifahren, Snowboarden, Rodeln, Winterbergsteigen. 
Unsere Empfehlungen: Die Guide Handschuhe von Diamond / Die Camp G von Camp

Sie bündeln die Finger in einem Fach, wodurch Wärmeverluste durch den Kontakt mit der Luft begrenzt werden. Sie bieten weniger Bewegungsfreiheit als Handschuhe mit separierten Fingern, bieten jedoch echten thermischen Komfort. 
Ideal für: kalte Bedingungen, Aktivitäten mit geringer Intensität (Liftfahrten, Biwaks) oder den täglichen Gebrauch. 
Unsere Empfehlungen: Die Prt Sammy von Protest / Die Missions von Black Diamond 

3. Die Softshell 

Dünner und atmungsaktiver, bieten sie Bewegungsfreiheit und Atmungsaktivität und halten gleichzeitig die Wärme. Ihre Konstruktion aus Stretchstoff und Windschutz macht sie perfekt für dynamische Aktivitäten, bei denen die Hände beansprucht werden. 
Ideal für: Skitouren, Wintertrail, Schneeschuhwandern, Nordic Walking. 
Unsere Empfehlungen: Die Graven 6 von Racer / Die Lagalp Softshell von Vaude 

Dünn und leicht, sie werden unter einem Hauptpaar getragen, um die Wärme zu verstärken. Einige Modelle mit Touchscreen-Funktion ermöglichen die Nutzung eines Smartphones, ohne die Hände freizulegen. 
Ideal für: zusätzliche modulare Isolierung oder Verlängerung der Lebensdauer der Haupthandschuhe. 
Unsere Empfehlungen: Die Oasis von Ice breaker / Die Power Stretch Contact von Rab  

Tipp: Wärme und Feuchtigkeit regulieren 

Die Handschuhe müssen das richtige Gleichgewicht zwischen Wärme und Atmungsaktivität finden. 
Ein zu warmer Handschuh für eine intensive Aktivität kann schnell feucht werden, was das Kältegefühl verstärkt. 
Ideal? Zwei Paare einplanen: ein dünnes für die Anstrengung, ein wärmeres für Pausen oder extreme Bedingungen. 

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Mützen: ein essentielles Zubehör, um die Körperwärme zu erhalten 

Wenn es um Winterausrüstung geht, wird die Mütze oft als einfaches Zubehör wahrgenommen. Dabei spielt sie eine grundlegende Rolle bei der thermischen Regulierung des Körpers. Der Kopf fungiert als Temperaturregler. Bei kalten Bedingungen reduziert der Körper die Blutzirkulation zu den Extremitäten, um die lebenswichtigen Organe zu priorisieren. Ergebnis: Die Kopfhaut und die Ohren werden besonders empfindlich gegenüber Kälte bis hin zu Kopfschmerzen, einem allgemeinen Kältegefühl und sogar einem Energiemangel führen. 

Die verschiedenen Arten von technischen Mützen 

1. Merinowollmützen 

Die wahre Star unter den technischen Kleidungsstücken, Merinowolle bietet natürliche Wärme, hervorragende Feuchtigkeitsregulierung und Geruchsbeständigkeit. 
Sie hält die Wärme und leitet die Feuchtigkeit ab, was sie zur idealen Wahl für Bergsportarten macht. 
Ideal für: Wandern, Langlaufen, Wintertrekking oder den täglichen Gebrauch. 
Unsere Empfehlungen: Die Beanie von Poc / Die Merinos von Ortovox

2. Fleece-Mützen 

Leicht und bequem, sind Fleece-Mützen perfekt für intensive körperliche Aktivitäten. Sie trocknen schnell und lassen sich leicht unter einem Helm tragen. 
Ideal für: Skifahren, Radfahren, Klettern oder Aktivitäten, bei denen Atmungsaktivität wichtig ist 
Unsere Empfehlungen: Die Polar von Colombia / Die Logo von Rab  

3. Stirnbänder und Ohrenschützer 

Für sehr intensive Aktivitäten oder mildere Tage kann ein thermisches Stirnband eine leichte Alternative sein, die die Ohren schützt, ohne den Kopf zu überhitzen. 
Ideal für: Trailrunning, Laufen, Langlaufen. 
Unsere Empfehlungen: Die Logo von Devold / Die Stirnbänder von Buff 

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Technische Unterwäsche: protegieren Sie den Körper von der ersten Schicht 

Bei Aktivitäten produziert der Körper Wärme, aber auch Schweiß. Wenn diese Feuchtigkeit in Kontakt mit der Haut bleibt, kühlt sie schnell ab, wenn man stoppt oder Wind hat, was einen unangenehmen Kälteeffekt verursacht. Hier kommen technische Unterwäsche ins Spiel: sie leiten den Schweiß in die oberen Schichten ab und halten gleichzeitig die Körperwärme. 

Die Arten von technischer Unterwäsche je nach Aktivität 

1. Thermounterwäsche für Ski und Snowboard 

Sie priorisieren Wärme und thermoregulierende Eigenschaften. Oft dicker aus Synthetik, halten sie die Wärme auch bei Pausen in der Höhe. 
Ideal für: Skifahren, Snowboarden, Liftfahrten, statische Aktivitäten bei Kälte. 
Unsere Empfehlungen: die BL TOP von Odlo / Die Symbio merino von X-bionic  

2. Atmungsaktive Unterwäsche für intensive Aktivitäten 

Leicht und sehr atmungsaktiv, sind Unterwäsche aus Merinowolle beispielsweise, fördern die schnelle Ableitung von Schweiß und trocknen im Handumdrehen.  
Ideal für: Skitouren, Wintertrail, Schneeschuhwandern, Bergsteigen. 
Unsere Empfehlungen: Die Active von Craft / Die Energy accumulator von X-bionic 

Technische Details, die man kennen sollte, um zu wählen 

Flachnähte → vermeiden Reibung unter der Kleidung.
4-Wege-Stretch → totale Bewegungsfreiheit.
Belüftungszonen / Mesh → fördern die Atmungsaktivität an wichtigen Stellen (Rücken, Achseln).
Geruchshemmende Behandlung → für lange Ausflüge.
Enganliegender Schnitt → für optimale thermische Effizienz (das Kleidungsstück sollte die Haut umschließen, ohne zu drücken). 

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Die Regel der drei Schichten 

In den Bergen spricht man oft vom 3-Schichten-System:
Erste Schicht → technische Unterwäsche: hält den Körper trocken.
Zweite Schicht → Fleece oder Daunenjacke: sorgt für Wärme.
Dritte Schicht → wasserdichte Jacke: schützt vor Wind und Regen.
Ohne eine leistungsfähige erste Schicht verlieren die beiden anderen an Effektivität. Sie sorgt für die thermische Basis und hält eine konstante Körperregulation aufrecht, unabhängig von der Anstrengung. 

 

Zusammenfassung 

Handschuhe, Mützen, Thermounterwäsche… diese Accessoires mögen optional oder vernachlässigbar erscheinen, aber sie sind die Basis einer effektiven Ausrüstung gegen die Kälte. 
Sie ermöglichen es, Ihre Aktivitäten in vollen Zügen zu genießen, ohne Angst vor Kälte und verlängern Ihre Ausflüge, sei es in den Bergen, auf den Pisten oder einfach im Alltag. 

 

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